Augenärzte in Deutschland finden
Facharzt für Augenheilkunde
Was ist ein Augenarzt?
Der Augenarzt (Ophthalmologe) diagnostiziert und behandelt Erkrankungen des Auges, der Augenhöhle, der Tränenwege und der Sehbahn. Zu seinen Aufgaben gehören die Untersuchung des Sehvermögens, die Verordnung von Brillen und Kontaktlinsen, die Früherkennung und Behandlung von Grauem und Grünem Star, Netzhauterkrankungen, altersbedingter Makuladegeneration (AMD) sowie diabetischer Retinopathie.
Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind besonders wichtig bei Diabetes, Bluthochdruck, familiärer Belastung mit Glaukom (Grüner Star) oder ab dem 40. Lebensjahr, da viele Augenerkrankungen zunächst symptomlos verlaufen und nur durch spezifische Untersuchungen (Messung des Augeninnendrucks, Sehnervendarstellung, OCT) frühzeitig erkannt werden.
Wann sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen?
- Nachlassende Sehschärfe, Sehstörungen
- Kontrolle bei bekannter Diabetes-Erkrankung
- Verdacht auf Grauen Star (Katarakt) oder Grünen Star (Glaukom)
- Plötzliche Sehverschlechterung oder Blitze im Blickfeld (Notfall)
- Doppelbilder
- Trockene, brennende oder gerötete Augen
- Verordnung von Brille und Kontaktlinsen
- Kindliche Sehstörungen und Schielen
- Vorsorge ab 40 (Glaukom-Screening als IGeL)
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Breite G. 58-60, 90402 Nürnberg
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Häufige Fragen zu Augenärzte
›Wie oft sollte ich zum Augenarzt?
Ohne Beschwerden reicht meist alle 2 bis 3 Jahre ein Termin. Ab 40 empfehlen Fachgesellschaften eine Glaukom-Vorsorge alle 2 Jahre, ab 60 auch eine Netzhaut-Kontrolle. Bei Diabetes ist eine jährliche augenärztliche Kontrolle Standard.
›Was ist der Unterschied zwischen Grauem und Grünem Star?
Der Graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse, meist altersbedingt und operativ gut behandelbar. Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung des Sehnervs, oft mit erhöhtem Augeninnendruck – die schleichende Schädigung ist nicht mehr rückgängig zu machen und macht die Früherkennung so wichtig.
›Was ist eine OCT-Untersuchung?
Die Optische Kohärenztomographie (OCT) ist ein bildgebendes Verfahren, das Netzhaut und Sehnerv in feinsten Schichten darstellt. Sie wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Glaukom, Makuladegeneration und diabetischen Netzhautveränderungen eingesetzt.
›Welche augenärztlichen Leistungen zahlt die Kasse?
Medizinisch notwendige Untersuchungen, Operationen (z. B. Katarakt-OP) und Standard-Sehhilfen (bei starken Fehlsichtigkeiten oder Kindern) sind Kassenleistung. Vorsorge-Untersuchungen wie die Glaukom-Früherkennung ohne Symptome oder die OCT als reine Vorsorge sind meist Selbstzahlerleistungen (IGeL).
›Bei welchen Augen-Symptomen sofort in die Klinik?
Plötzlicher Sehverlust, „Vorhang" oder schwarze Flecken im Sichtfeld, plötzlich auftretende Blitze oder viele neue schwarze Punkte (Verdacht auf Netzhautablösung), sehr starke Augenschmerzen mit Übelkeit (Verdacht auf Glaukomanfall) sind augenärztliche Notfälle – umgehend Augenklinik oder Notdienst aufsuchen.
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