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Psychotherapeuten in Deutschland finden

Psychologische und ärztliche Psychotherapie

Bei Navoria gelistet:251 Psychotherapeuten·in 40 Städten

Was ist ein Psychotherapeut?

Der Psychotherapeut behandelt psychische Erkrankungen und Belastungen mit anerkannten psychotherapeutischen Verfahren. In Deutschland gibt es zwei Berufsgruppen: den Psychologischen Psychotherapeuten (Studium der Psychologie plus mehrjährige Therapieausbildung) und den Ärztlichen Psychotherapeuten (approbierter Arzt mit psychotherapeutischer Zusatzweiterbildung). Beide dürfen abrechnungs­fähig therapieren, aber nur der ärztliche Psychotherapeut oder Psychiater darf Medikamente verordnen.

Die von den gesetzlichen Krankenkassen erstatteten Therapieformen sind Verhaltenstherapie (VT), Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP), Analytische Psychotherapie (AP) und Systemische Therapie (ST). Vor Therapiebeginn erfolgen bis zu vier probatorische Sitzungen; danach wird die Weiter­behandlung bei der Kasse beantragt (Kurzzeit- oder Langzeit­therapie).

Wann sollten Sie einen Psychotherapeut aufsuchen?

  • Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit
  • Angst- und Panikstörungen, Phobien
  • Traumafolgestörungen (PTBS)
  • Zwangserkrankungen
  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Binge-Eating)
  • Beziehungs- oder Lebenskrisen
  • Burnout und chronische Erschöpfung
  • Somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden ohne organische Ursache)
  • Persönlichkeits­störungen

Psychotherapeuten nach Stadt

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Empfohlene Psychotherapeuten (Google-Bewertung ≥ 4,5)

Praxen aus unserer Datenbank mit besonders vielen und guten Bewertungen. Sortiert nach Anzahl der Rezensionen.

Bewertungen von Google (öffentliche Google-Rezensionen). Keine Empfehlung im medizinischen Sinne.

Häufige Fragen zu Psychotherapeuten

Wer bezahlt eine Psychotherapie?

Bei nachgewiesener psychischer Erkrankung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Verhaltens-, Tiefenpsychologisch fundierte, Analytische und Systemische Therapie – vorausgesetzt der Therapeut ist Kassen­zugelassen. Privat­versicherte und Selbstzahler klären Umfang und Erstattung vorab mit ihrer Versicherung.

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Kurzzeittherapie: 12 bis 24 Sitzungen. Langzeittherapie: bis zu 60 (VT), 100 (TP) oder 300 Sitzungen (AP). Die Sitzungen finden meist wöchentlich statt und dauern 50 Minuten (Einzel).

Wie finde ich einen Therapieplatz?

Erstberatung („Psychotherapeutische Sprechstunde") ist bei allen Kassenzugelassenen möglich. Wartezeiten bis zum Beginn der eigentlichen Therapie sind jedoch häufig lang (Monate). Die Terminservicestelle 116 117 vermittelt Sprechstunden. Alternativ hilft die Suche nach Praxen mit freien Kapazitäten – oft am schnellsten in der Verhaltenstherapie.

Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie – was passt zu mir?

Verhaltenstherapie ist zielorientiert und arbeitet an aktuellen Denk- und Verhaltensmustern. Tiefenpsychologisch fundierte Therapie sucht nach unbewussten Konflikten aus der eigenen Biografie. Beide Verfahren sind wirksam; die Wahl hängt vom Störungsbild, Ihrer Erwartung und der persönlichen Passung mit dem Therapeuten ab. Die probatorischen Sitzungen dienen genau dieser Klärung.

Muss der Arbeitgeber von der Therapie erfahren?

Nein. Psychotherapeutische Behandlungen unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Nur bei Krankschreibung erhält der Arbeitgeber – ohne Diagnose – die Bescheinigung über Arbeitsunfähigkeit. Auch Verbeamtung oder Berufsunfähigkeits­versicherung sind ein separates Thema, das im Vorfeld individuell zu prüfen ist.

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