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Psychiater in Deutschland finden

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

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Was ist ein Psychiater?

Der Psychiater ist Facharzt für psychische Erkrankungen und darf – im Gegensatz zum reinen Psychotherapeuten – auch Medikamente verschreiben. Behandlungs­schwerpunkte sind Depressionen, Angst- und Panikstörungen, bipolare Störung, Schizophrenie, Zwangs- und Ess­störungen, Suchterkrankungen, ADHS sowie Demenzerkrankungen.

Die Behandlung kombiniert häufig medikamentöse Therapie (Antidepressiva, Neuroleptika, Stimmungsstabilisierer) mit psychotherapeutischen Verfahren – oft in Kooperation mit einem Psychologischen Psychotherapeuten. In Akutsituationen (Suizidalität, schwere psychotische Zustände) sind psychiatrische Ambulanzen und Kliniken auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar.

Wann sollten Sie einen Psychiater aufsuchen?

  • Anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessenverlust
  • Panikattacken, Angstzustände, soziale Ängste
  • Zwangs­gedanken, Zwangs­handlungen
  • Schlafstörungen mit deutlichem Leidensdruck
  • Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Medikamente, Drogen)
  • Verdacht auf ADHS im Erwachsenenalter
  • Bipolare Störungen (starke Stimmungsschwankungen)
  • Psychotische Symptome (Halluzinationen, Wahn)
  • Medikamentöse Einstellung bei bekannter Diagnose

Psychiater nach Stadt

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Häufige Fragen zu Psychiater

Was unterscheidet einen Psychiater von einem Psychotherapeuten?

Der Psychiater ist Arzt mit Facharztausbildung in Psychiatrie – er darf Medikamente verordnen und arbeitet oft interdisziplinär. Der Psychologische Psychotherapeut ist Psychologe mit therapeutischer Weiterbildung und arbeitet ausschließlich mit Gesprächs- und verhaltens­therapeutischen Verfahren; er darf keine Medikamente verschreiben.

Wann sollte ich zum Psychiater?

Bei deutlichem Leidensdruck durch psychische Symptome über mehrere Wochen (Depression, Angst, Zwang, Sucht), bei Verdacht auf schwere psychische Erkrankungen, bei Bedarf an medikamentöser Behandlung oder wenn eine ambulante Psychotherapie allein nicht ausreicht.

Sind psychiatrische Medikamente gefährlich oder machen sie abhängig?

Antidepressiva und die meisten Neuroleptika machen nicht abhängig. Bei Benzodiazepinen und einigen Schlafmitteln besteht Abhängigkeits­potenzial – hier wird psychiatrisch besonders sorgfältig indiziert und dosiert. Alle Präparate haben ein Nebenwirkungsprofil, das vor der Verordnung besprochen wird.

Wie lange dauert eine psychiatrische Behandlung?

Das hängt vom Krankheitsbild ab. Depressionen werden meist über 6 Monate bis mehrere Jahre medikamentös behandelt (auch nach Symptomfreiheit zur Rückfallprophylaxe). Chronische Erkrankungen wie Schizophrenie oder bipolare Störung erfordern oft eine mehrjährige oder dauerhafte Betreuung.

Was tun in einer psychischen Krise?

Bei akuter Suizidgefahr oder unmittelbarem Fremd- oder Selbstgefährdungs­risiko wählen Sie sofort den Notruf 112 oder fahren in die nächste psychiatrische Klinik. Für nicht-lebensbedrohliche Krisen ist der Telefonseelsorge-Notruf 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 rund um die Uhr kostenfrei erreichbar.

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