Urologen in Deutschland finden
Facharzt für Urologie
Was ist ein Urologe?
Der Urologe ist Facharzt für Erkrankungen der Harnorgane (Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre) sowie der männlichen Geschlechtsorgane. Zu seinen häufigen Behandlungsfeldern gehören Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte, Nieren- und Harnleitersteine, Prostatabeschwerden (gutartige Vergrößerung, Entzündung, Krebsvorsorge), Blasenfunktionsstörungen (Inkontinenz) sowie andrologische Themen (Fruchtbarkeit, Erektionsstörungen).
Für gesetzlich versicherte Männer besteht ab dem 45. Lebensjahr Anspruch auf eine jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung, die vor allem die Prostata und äußeren Geschlechtsorgane umfasst. Die zusätzliche PSA-Bestimmung im Blut ist keine reine Kassenleistung und wird häufig als IGeL angeboten – der individuelle Nutzen sollte urologisch besprochen werden.
Wann sollten Sie einen Urologe aufsuchen?
- Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang (Harnwegsinfekt-Verdacht)
- Blut im Urin oder Sperma
- Flankenschmerzen (Nierenstein-Verdacht)
- Erhöhter Harndrang nachts, abgeschwächter Harnstrahl (Prostata-Beschwerden)
- Krebs-Vorsorge Prostata (ab 45)
- Verdacht auf Hoden-Erkrankungen (Verhärtungen, Schmerzen)
- Kinderwunsch, Fruchtbarkeitsstörungen des Mannes
- Erektions- oder Ejakulations-Störungen
- Vasektomie (Sterilisation des Mannes)
Urologen nach Stadt
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Empfohlene Urologen (Google-Bewertung ≥ 4,5)
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Herr Dr. med. Ali Barhoum
Robert-Funari-Str. 2-6, 68309 Mannheim
Radiologie vor Ort, Dr. Treutlein und Kollegen – Höchberg
Grundweg 2, 97204 Höchberg
Dr. med. Martin Petsch - Spezialist für Mikrochirurgie - Vasektomie rückgängig machen und skalpellfreie Vasektomie
Niederkasseler Lohweg 183, 40547 Düsseldorf
Grönemeyer Institut Bochum
Herner Str. 421, 44807 Bochum
Sportklinik Erfurt
Am Urbicher Kreuz 7, 99099 Erfurt-Herrenberg
Urologische Praxis Ahmad Abboud
Frankfurter Str. 8, 63303 Dreieich-Sprendlingen
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Häufige Fragen zu Urologen
›Ist Urologie eine Fachrichtung nur für Männer?
Nein, der Urologe betreut sowohl Männer als auch Frauen bei Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre – etwa bei Nierensteinen, wiederkehrenden Harnwegsinfekten oder Inkontinenz. Zusätzlich versorgt er speziell die männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden, Penis).
›Ab wann Prostata-Vorsorge?
Die gesetzliche Krebsfrüherkennung für Männer beginnt ab 45. Bei familiärer Vorbelastung (Vater, Bruder) empfehlen Fachgesellschaften ein Erstgespräch bereits ab 40 – auch wenn keine Beschwerden bestehen.
›Was ist ein PSA-Test und wird er von der Kasse bezahlt?
Das PSA (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein Bluttest, der Hinweise auf Prostata-Erkrankungen liefert. Er ist Bestandteil des IGeL-Katalogs und wird nicht regulär von den gesetzlichen Kassen übernommen. Der urologische Arzt bespricht Nutzen und Grenzen der Untersuchung individuell.
›Was hilft bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten?
Bei wiederkehrenden Infekten (mehr als 2 pro Halbjahr oder 3 pro Jahr) sollte urologisch abgeklärt werden, ob eine anatomische oder funktionelle Ursache vorliegt. Neben antibiotischer Behandlung akuter Infekte kommen präventive Maßnahmen wie ausreichende Trinkmenge, Miktionsverhalten, D-Mannose, Impfungen oder Immunstimulantien in Betracht.
›Sind Erektionsstörungen ein Fall für den Urologen?
Ja. Erektionsstörungen können vielfältige Ursachen haben – von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Diabetes und hormonelle Störungen bis zu psychischen Faktoren. Der Urologe (idealerweise mit andrologischer Schwerpunktbezeichnung) klärt die Ursache ab und bespricht Therapieoptionen.
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