Ergotherapeuten in Deutschland finden
Wiederherstellung von Alltagsfähigkeiten und Handlungskompetenz
Was ist ein Ergotherapeut?
Ergotherapie unterstützt Menschen jeden Alters darin, Alltagsaktivitäten selbstständig zu bewältigen – nach Verletzungen, bei chronischen Erkrankungen, in der Entwicklung von Kindern oder im Alter. Zu den Anwendungsbereichen zählen Handrehabilitation nach Verletzungen, Behandlung nach Schlaganfall, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung bei Kindern (ADHS) und Sturzprophylaxe im Alter.
Die Ergotherapie-Ausbildung dauert 3 Jahre. Behandlungen erfolgen auf ärztliche Verordnung; die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten. Neben der Praxis-Behandlung sind Haus- oder Klinikbesuche möglich.
Wann sollten Sie einen Ergotherapeut aufsuchen?
- Nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma
- Handrehabilitation nach Verletzung oder Operation
- ADHS und Konzentrationsstörungen bei Kindern
- Entwicklungsverzögerungen (Fein-/Grobmotorik)
- Bei rheumatischer Erkrankung, MS, Parkinson
- Sturzprophylaxe und Alltags-Training bei Senioren
Häufige Fragen zu Ergotherapeuten
›Wer verordnet Ergotherapie?
Meist der Hausarzt, Neurologe, Orthopäde, Kinderarzt oder Psychiater. Die Verordnung erfolgt als Heilmittel-Verordnung; die Kasse übernimmt die Kosten bis auf die Rezeptgebühr.
›Ergotherapie oder Physiotherapie?
Physiotherapie fokussiert auf Bewegung, Kraft und Beweglichkeit (Muskeln, Gelenke). Ergotherapie zielt auf die konkrete Alltagsbewältigung ab – etwa Anziehen, Essen mit Besteck, Schreiben. Bei komplexer Rehabilitation (z. B. nach Schlaganfall) werden beide Therapien kombiniert.
›Ergotherapie bei Kindern – was passiert dort?
Bei Kindern arbeitet der Ergotherapeut spielerisch an motorischen Fähigkeiten (Fein- und Grobmotorik), Wahrnehmung, Konzentration und sozialem Verhalten. Häufige Indikationen sind ADHS, motorische Entwicklungsverzögerung, Autismus-Spektrum-Störungen und Störungen der sensorischen Integration.
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